[die weinmacher]

Seit 1830 wird Weinbau im Hause Lauer betrieben. Winzer Matthias Lauer heiratet 1904 die Tochter von Matthias Könen, übernimmt 1913 den Weinbaubetrieb und vergrößert ihn um seinen Erbteil.
Auskunft über die Lagen von damals gibt ein Auszug aus dem Kellerbuch von 1910:
1906 wird Peter Lauer (I) als zweiter Sohn von Matthias Lauer geboren. Nach dem Besuch der Ausbildung zum Rebenveredler in Dietz an der Lahn übernimmt er 1938 das Weingut und führt es in Ayl durch die unruhigen Zeiten der NS-Herrschaft. Nach den Wirren des Krieges wird 1949 Peter Lauer (II) geboren.
1956 erfährt das Weingut Peter Lauer eine entscheidene Erweiterung: Durch den Kauf des rennomierten Weingutes Notar Tappen-Mungenast/Saarburg wird das Produktionspotential in den sehr guten Parzellen “Neuenberg” und “Untersten Berg” in der Ayler Kupp verbessert und erstmals um beste Flächen der Lage “Saarfeilser” bereichert.
Erscheinungsbild und Kundenstamm des Weingutes waren in den Folgejahren stark durch diesen Kauf geprägt. Denn der Vertrag beinhaltet die Verpflichtung zur lebenslangen Fortführung des Mungenast-Etiketts für die Weine der entsprechenden Parzellen Ayler Kupp (dem “Unterstenberg”) und des Saarfeilsers. Paralell dazu wurden die übrigen Weine mit dem Lauer Etikett verkauft.
1973 übernimmt Peter Lauer (II) nach der Meisterprüfung das Weingut mit knapp 3 ha bestockter Rebfläche in besten Lagen.