Fässer prägen unseren Ausbaustil

Lauer Qualitaetsstufe Ortsweine Gruen

Jedes Faß entspricht einem markanten Ausbaustil und einer besonderen Herkunft. Der Most festgelegter Weinberge wird immer im selben Gebinde des Vorjahres vinifiziert. Das Faß ist dabei einzgartig.
Die wilde Hefeflora darin »überwintert« in feinen Fasern des Holzes und vergärt die selbe Herkunft wieder in vergleichbarem Stil der Vorgänger.  Nach Großvaters Sitte werden alle Weine mit dieser Nummer versehen; der Hausnummer im Kellergewölbe.

Mit wilden Hefen spontan vergoren

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Unsere Weine werden nach uralten handwerklichen und traditionellen Herstellungsverfahren vinifiziert und ohne gentechnisch oder züchterisch veränderte Hefen spontan vergoren. Die Weinberge dienen hierbei als Quelle dieser wilden Hefen. Aber auch die Kellergewölbe beherbergen eine natürliche Flora.
Auf dem Weg zu einem großen, authentischen Wein sind somit Beide Quellen mit im Spiel und hinterlassen ihren charakteristischen Fingerabdruck: die Hefen des Weinbergs und diejenigen des Kellers.
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Vegane Weine ohne tierische Schönungsmittel

Lauer Qualitaetsstufe Ortsweine Gruen

Ihre innere Stabilität und Gleichgewicht erreichen unsere Weine mittels langer und langsamer Gärung und einem extensiven Hefelager – teils von Battonage unterstützt. Dies macht auch den Einsatz von Bentoniten überflüssig.  Ebenso gehört hierzu auch der Verzicht auf die gängigen Schönungsmittel tierischer Herkunft wie Hausenblase, Gelatine oder Casein. Die so ausgebauten Weine stehen für authentische Handwerkskunst und Herkunftstypizität.

 

 

Naturnaher und nachhaltiger Weinbau

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Im Weinberg verzichten wir auf kräutervernichtende Substanzen sowie Gifte gegen Insekten oder Milben.  Wir verwenden die seit Jahren etablierten Mittel des ökologischen Weinbaus, allerdings ohne den dort praktizierten Einsatz des Umweltgiftes »Kupfer«, denn dies tötet nachweislich die Regenwürmer und Mikroorganismen in unseren Böden.  Im Berg wird mit organischen Düngern gearbeitet. Sie stammen aus den nahen Rinder- und Pferdestallungen unseres Dorfes. Schwere Maschinen haben in unseren Weinbergen keinen Zutritt, da sie unnötig den Boden verdichten und so den Lebensraum dort verarmen

Heiße Schieferhänge speichern die Wärme

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Wer sich unsere Rebanlagen anschaut, stellt schnell fest, dass das Wort »Weinberg« durchaus ernst gemeint ist. Flache Hügel existieren nicht – alle Reben stehen in Steillagen, und wurzeln bis zu 20 Metern am Mutterfels entlang und in kleine Felsspalten hinein. Die Oberfläche ist, übersäht mit blau-grauen Steinplättchen, die die Wärme speichern können und somit für ein extrem günstiges Mikroklima in den heißen Schieferhängen sorgen.

Qualität durch selektive und sorgfältige Handlese

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Mitte bis Ende Oktober beginnen wir mit der Lese, die sich bis in den November ziehen kann. Eine solch lange Reifephase bringt den aromatischsten Wein hervor, den dichtesten, interessantesten. Einen Wein, den es nur hier geben kann, der von seiner Lage erzählt, vom Schiefer, von Hitze, Kälte und der Arbeit in den steilen Bergen. Anderenorts haben komplexe Maschinen seit Jahrzehnten das Ernten der Trauben übernommen. Wir glauben fest an die unübertroffene Qualität selektiver und sorgfältiger Handlese und schonendsten Pressverfahren. Das Geheimnis von Eleganz und Feinheit unserer Weine.

Lange Reifezeit durch kühle Winde

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Das Saartal und unsere Freiland-Werkstätten liegen relativ hoch über dem Meeresspiegel. Auf bis zu 350 Metern Höhe wachsen hier die Reben. Gleichzeitig bietet das weit geöffnete Tal kühlen Winden ungehinderten Zutritt. Die Reifedauer verlängert sich deshalb und mineralische Noten im Wein werden verstärkt. Kühle Nächte sorgen für große Temperaturamplituden, welche die aromatische Ausprägung der Riesling-Traube besonders fördert.

175 Jahre Tradition an der Saar

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Über 100 Jahre ist es her, da hatte der Saarwein einen mythischen Ruf, war doppelt so teuer wie Wein aus dem Bordelais oder dem Burgund. Eine gute Flasche kostete 15 Goldmark und mehr. Das wären heute ein, zwei Monatslöhne. Von der damaligen Bedeutung des Weinbaues an der Saar zeugt auch die älteste Lagenklassifikation der Welt von 1832. Dieses historische Weinbaukataster beschreibt die zu dieser Zeit weltweit exklusivsten und wertvollsten Weinbergslagen des 19. Jahrhunderts. Der Ur-Ur-Großvater »Matthias« legte zu dieser Zeit den Grundstein für eine über 180 Jahre lange Weinbautradition.

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